Der Dolmetscher muss ein bestimmtes Honorarniveau finden. Dieses lässt sich anhand einer Analyse der bisher erledigten Aufträge errechnen. Als Grundlage dient das minimale Honorar, das mindestens zur Deckung aller Kosten eingenommen werden muss.
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- Anhand der gezahlten Honorare nun lässt sich ein Durchschnitt finden. Dieser Durchschnitt ist das Honorarniveau. Generell sollte der Dolmetscher versuchen, dieses Niveau zu überschreiten, denn erst dann kann wirklich von einem Gewinn gesprochen werden.
- Soll der Dolmetscher nur ein kurzes Gespräch konsekutiv dolmetschen, so kann er schließlich kaum vom selben Anspruch sprechen, wie bei dem obigen Beispiel. Das Honorarniveau kann dabei sogar leicht unterschritten werden, was aber die Ausnahme sein sollte.
- abei muss auch berücksichtigt werden, wie hoch der Anspruch eines Auftrages ist. Liegt dieser hoch, wie zum Beispiel beim Simultandolmetschen oder bei einem Einsatz über mehrere Stunden, so wird das Honorar natürlich höher angesetzt. Etwas niedriger wird der Gewinn sein, wenn der Anspruch des Auftrages geringer ist.
- arauf aufbauend wird das weitere Honorar berechnet, das einen Gewinn bringen muss. Immer wieder wird es zu Verhandlungen über die Höhe des Honorars kommen, so dass kaum ein festgelegter Preis gegeben werden kann.